In dieser Rubrik beantworte ich Fragen meiner Zuschauer. Dieses mal geht es erneut um das Thema Schlafsack. Ich wurde gefragt, ob man im Schlafsack besser bekleidet oder unbekleidet liegen sollte.

Hier mein Video zur Lagerung von Schlafsäcken:

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29 Kommentare

  1. Hi Sacki,
    Danke für deine schönen Videos. Mein Tipp wäre noch warme Steine vom Lagerfeuer in den Schlafsack geben. Da wirs auch ganz schön warm.
    Wärme mir so gerne den Schlafsack vor 😉

  2. also ich gehöre zur truppengattungen jäger und wir haben bei der bundeswehr auch gelernt mit klamotten im schlafsack zu liegen, das hat den vorteil auch das man im ernstfall sofort bzw schneller einsatzbereit ist 🙂 fals man angst hat zu stinken kann man auf marinowolle umsteige … da riecht man nach 5tagen noch nichts 🙂

  3. Was auch noch nicht erwähnt wurde:

    Der Körper fährt beim Schlafen den Kreislauf herunter… hat man also zuviel Kleidung an.. fährt der Körper den Kreislauf weiter runter, als würde man mit weniger Kleidung schlafen..

    steht man nun morgens auf, ist der Kreislauf noch im Keller.. und man hat keine Kleidung mehr zum anziehen um sich aufzuwärmen… so ist auch bei uns im tiefsten Winter damals jemand fast kollabiert welcher mit seiner gesamten Kleidung im Schlafsack gelegen hat..

    Gruß.

  4. Ein paar weitere Socken habe ich bei kälterer Witterung auch immer dabei, ebenso eine Mütze. Füße und Kopf sind somit schon mal recht gut gewärmt. Ich lasse im Schlafsack wenn es geht nur einen Teil meiner (trockenen) Kleidung an. Das mache ich vom Gefühl und von der Logik her. Ggfls. Restkleidung lege ich mir griffbereit (oder in den Schlafsack). So kann ich – sollte es Nachts unerwartet doch kälter werden, im Notfall meine Ersatzkleidung ebenfalls anziehen. Was ich immer gerne dabei habe ist ein Schal (kann auch als Nierenschutz oder für die Füße dienen) und eine Thermojacke. Diese kann ich unter/im/über den Schlafsack legen. Aber das alles muss natürlich immer vor Ort dann entschieden werden. LG Manfred Der Waldläufer

  5. Die Dienstvorschrift der Bundeswehr sagt doch nicht, das Mann nackt im Schlafsack liegen soll (wenn da der Feind kommt… ;-). Überflüssige Kleidung ausziehen. Kleidung kommt mit in den Schlafsack! Flach in den Rückenteil, Feldparka z.B.. Wie Sacki schon öfters erwähnt hat, verlieren wir gerade da Wärme wegen der Bodenkälte und weil sich der Schlafsack durchs Gewicht zusammendrückt. Die warme Jacke bringt dort viel mehr als wenn wir sie anhätten und wir vermeiden unnötiges schwitzen und Feruchtigkeitsabgabe. Das selbe gilt für andere Kleidung, die uns locker im Schlafsack z.B. die Füße wärmt. Außerdem können wir morgens schnell in warme, trockene Kleidung schlüpfen.
    Außerdem stammt die Dienstvorschrift noch aus Zeiten, als es noch keine Termomatten gab, weder Selstaufblasend oder sonst was.
    Also Unterlage aus Tannenzweigen und überflüssige Kleidung als wärmende 2. Lage in den Schlafsack. Oder teure Termomatte 😉

  6. Hi Leute. Ich kann zu den guten Erläuterungen von Sack noch zwei Erfahrungswerte hinzufügen. 1. Selbst sehr leicht feuchte Socken kühlen die Füße aus. Für Leute die schnell an den Füßen frieren empfiehlt sich daher niemals in den gleichen Socken zu schlafen wir zu wandern. 2. Das Material der Kleidung spielt eine verdammt große Rolle. Gerade bei der Unterwäsche. Vergleicht einmal das Gefühl von Merino und Synthetik, dann wisst ihr was ich meine.

  7. Sehr gut erklärt! Im Sommer brauche ich nie einen Schlafsack weil alles ab 20 Grad ist mir zu warm. Im Winter in den Alpen bei x minus Grad, ziehe ich alles bis auf die Funktionsunterwäsche aus. Mehr zum trocknen als zu wärmen. Der Rest der Klamotten wird zwischen die 1 und 2 Schicht im Schlafsack ausgelegt. So sind sie am Morgen nicht gefroren sondern schön warm und einigermassen trocken. Die gute Neoprenhaube fürs Gesicht, frisches Paar Socken und trockener Pulover/Jacke für die Füsse sowie für die Schuhe ein warmes trockens Plätzchen (wenns nicht anders geht auch in die Aussenhülle). So sind die Nächte auch im tiefsten Winter kuschlig. Wichtig, wie schon im Video erwähnt, ist das ausgiebige lüften/trocknen am Morgen. Sonst wird die nächste Nacht ungemütlich 🙂

  8. im schlafsack nur in shorts ist mist- nach einmal schlafsack öffnen ist dir arschkalt.
    deshalb dünne lange unterwäsche ist super.
    der schlafsack sollte nicht zu eng werden durch die kleidung. sonst drückt die füllung zusammen

  9. Hallo Sacki,
    Danke für diesen wertvollen Tip! Gerade aktuell auf dem Sevran- Pass ("Campingplatz" Sevran i Madh) in Albanien habe ich beide Varianten probiert. Erst wollte ich es "richtig machen" und bin in Unterwäsche in den Sack gehüpft. Nach der Hälfte der Nacht wurde es aber doch kalt und ich zog mir noch eine lange Unterhose, Fleece und Mütze an- dann war es perfekt! Es bringt wohl nichts, sich halbnackt zu quälen, wenn man dann vor Kälte nicht schlafen kann.
    Grüße.

  10. Früher! waren die Klamotten bei der Bundeswehr aus 100% Baumwolle und die Schlafsäcke hatten einen regendichten Gummiüberzug. Wer da in Klamotten ins Kondom sprang, war anschließend klatschnass.

  11. Geiler Kanal einfach nur! Bin erst ganz am Anfang mit meinem neuen Hobbie Survival und Bushcrafting, aber dein Kanal motiviert mich schon unheimlich weiter zu machen!

  12. Ich erinnere mich daran, wie ich Zelten mit einem Kumpel (Ex-Bundeswehrler) war und ich in langer Hose, T-Shirt, zwei Paar Socken und Pulli in den Schlafsack bin. Er meinte dann zu mir: "Das ist das schlimmste was du machen kannst!". Er hat in der Nacht gefroren, ich nicht. 😉

  13. Guden, Sacki!
    Die Frage damals kam von mir – und ich habe zwischenzeitlich eine mögliche Lösung für diese "Weisheit".

    Zunächst: Das mit dem "unbekleidet in den Schlafsack" stammt nicht direkt von meinen Ausbildern, sondern von meinem besten Freund damals, der eine Ausbildungsgruppe vor mir in der gleichen Einheit war. Habe den letztens mal wieder getroffen und wir kamen auf das Thema. Da stellte sich dann heraus, dass sich meine Erinnerung da ein wenig überschnit.

    Tatsächlich ist ihm damals in etwa folgendes gesagt worden:
    Das Wirkprinzip des Schlafsackes besteht darin, dass die Schlafsackhülle die Körperwärme UND die Ausdünstung aufnimmt. Dass das Futter also sozusagen dadurch aufquillt. Bleibe ich bekleidet, störe ich die Aufnahme der Wärme und Feuchtigkeit durch das Futter, es quillt nicht auf und ich kann nicht gewärmt werden.

    Auf der einen Seite ist das natürlich stimmig, auf der anderen Seite quatsch, das Schlafsackfutter quillt ja nicht auf. Mein Kumpel meinte aber, dass sie ein MMM-Quartal waren ("Metzger, Maurer, Mörder" – also in der Masse nicht nur gebildete Burschen) und ihr Gruppenführer dass so zurechtgebogen hat. Warum der aber so eine Mär verzapft hat, weiß nicht, hatte auch mal mit dem zu tun, eigentlich grundsolider und vor allem kompetenter Typ.

    Wollte sich wohl idiotensicher ausdrücken und hat dann so manches verschlimmbessert.

  14. Das Video erklärt alles korrekt und sehr anschaulich, danke Sacki. Der Bundeswehr-Tip hat DORT (und nur dort) seinen Sinn & Ursprung: Im Schlafsack geschlafen wird bei der Armee i.d.R. nach einem relativ anstrengenden Tag im Gelände. Die Baumwoll-Unterwäsche der Bw ist nach so einem Tag klamm vor Schweiß. Wenn man diese klamme Baumwoll-Unterwäsche nicht auszieht, dann friert man auch im warmen Schlafsack spätestens nachts um 2-3 Uhr. Der Tip mit der langen Funktionsunterwäsche (+lose Wollsocken) ist Gold wert und bewährt. ATB Gereon

  15. Das mitm "ausziehen-vorm-SchlaSa-Einstieg" ist ja wirklich urur-alt, wobei ich das mitm nackt sein für ein Missverständnis halte,denn es ist unsinnig. Soweit ich weiss, ging es immer nur darum die äussere Kleidung auszuziehen. Wenn man bedenkt, wie schwer früher(nur schon vor 40-50J.,+früher) die Schlafsäcke, wie auch Winterbekleidung +Militäruniform waren, da kann man sich ja vorstellen. Diese Sachen sind ja ewig nicht getrocknet!

  16. Nachtrag: Als ich 1976 zu den Pfadfindern kam, reichte bei der damaligen Ausrüstung schon die nächtliche Luftfeuchtigkeit die in der Kleidung hängte, um es höchst ungemütlich im SchlaSa werden zu lassen, weil ich fand, es sei zu kalt um auch nur den Anorak auszuziehen – ein Fehler, den ich immerwieder machte (als Kind).

  17. Ganz einfach: bei der Bundeswehr gab es früher nur Baumwollkleidung, die nachts feucht wurde (allein durchs Schwitzen) und dann konnte es kühler werden als ohne Kleidung. Heutzutage mit moderner Kleidung ist jede Schicht gleich extra Wärme, Feuchtigkeit wird transportiert und Wärme gehalten. Man spart also Gewicht, wenn man Base- und eventuell Midlayer trägt..

  18. Hey 😀 Gutes Video! Eine Frage hätte ich aber : Kann man durch das abkochen von Wasser die Bakterien Viren und Schwebstoffe entfernen wie beim Wasserfilter oder was bewirkt das abkochen ?

  19. BW Schlafsack, -6 Grad, ich hab in Unterhosen und t-Shirt drin gelegen. Isomatte und Dackelgarage. War viel angenehmer, als wenn man mit Hose und Feldbluse drin liegt. Nackt, ein klares Nein, aber in kompletter Montur ist auch murks.

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